„Warum wir hier sind: um vor der schrecklichen Schönheit der Sterne zu zittern, eine Träne über die Perfektion von Beethovens Sinfonien zu vergießen und ab und zu ein kaltes Bier zu trinken“, soll David Lettermann gesagt haben (vgl. Instagram SWR2 12.4.22).

Ob er je einen Mosel getrunken hat? Vielleicht spräche er dann von einem kühlen Glas Moselwein. Denn manche Mosel sind wie ein Schock des Glücks, dürfen Sternstunden von Menschen begleiten; tagsüber, abends und nachts.

Die Mosel und ihre Zuflüsse verbinden Frankreich, Luxemburg und Deutschland, bis nach Belgien, weben ein Netz durch Kultur, Natur, Sprache, sie verbinden Orte und uns Menschen.

Was für ein Geschenk, hier leben und arbeiten zu dürfen. Reisegruppen vom anderen Ende der Welt schieben sich durch die Gassen im mittelalterlich anmutenden Bernkastel-Kues, entlang der Bauten aus Römertagen in Trier, besuchen Kelteranlagen aus der Antike.

Die Kathedrale in Metz zählt zu den schönsten gotischen Kirchen in Frankreich, der Place Stanislas in Nancy zu den schönsten der Welt.Der Madon fließt in Pont-Saint-Vincent in die Mosel. Er entspringt in Vioménil, wo auch die Saône entspringt, die in die Rhone mündet und mit ihr ins Mittelmeer fließt. Die Mosel mündet in Koblenz in den Rhein, mit ihm in die Nordsee.

In diesem Jahr darf Esch-sur-Alzette Kulturhauptstadt Europas sein. Der namensgebende Fluss von Luxemburgs zweitgrößter Stadt entspringt im französischen Département Meurthe-et-Moselle, durchzieht nordwärts das Großherzogtum Luxemburg. Dort passiert er die Kulturhauptstadt, gräbt sich durch die Landeshauptstadt und mündet bei Ettelbrück in die Sauer. Die aus dem Südosten Belgiens kommende Sauer fließt bei Wasserbillig in die Mosel.

Nach fünf kleinen deutschsprachigen Büchern über die Mosel will ich als Frau eines Winzers mit dieser Internetseite auch die

Internationalität der Mosel feiern; via Sozialer Medien ein kleines internationales Netz aus Geheimtipps weben: wo gibt es besondere Weinberge, die köstlichsten Brote, legendäre Weine, das besondere Naturschutzgebiet, die schönsten Dorfkirchen, außergewöhnliche Ausstellungen, wer fertigt die feinsten Törtchen …?

In Vorfreude auf Ihre Geheimtipps
Leiwen/ Mosel im April 2022
Annette Köwerich

PS Mein Französisch ist nicht perfekt; auch nicht mein Englisch. Ich wage es trotzdem. Wer Fehler findet, darf sie gerne behalten oder mir schreiben. Ich freue mich darauf. „Wer, wenn nicht wir? Wann, wenn nicht jetzt?“, Johanna von Orléans/ Jeanne d’Arc, * um 1412 in Domrémy, Lothringen; † 1431 in Rouen). Domrémy liegt an der Maas, 50 Kilometer westlich vom Moselstädtchen Charmes.

„Warum wir hier sind: um vor der schrecklichen Schönheit der Sterne zu zittern, eine Träne über die Perfektion von Beethovens Sinfonien zu vergießen und ab und zu ein kaltes Bier zu trinken“, soll David Lettermann gesagt haben (vgl. Instagram SWR2 12.4.22).

Ob er je einen Mosel getrunken hat? Vielleicht spräche er dann von einem kühlen Glas Moselwein. Denn manche Mosel sind wie ein Schock des Glücks, dürfen die Sternstunden von Menschen begleiten; tagsüber, abends und nachts.

Die Mosel und ihre Zuflüsse verbinden Frankreich, Luxemburg und Deutschland, bis nach Belgien, weben ein Netz durch Kultur, Natur, Sprache, sie verbinden Orte und uns Menschen.

Was für ein Geschenk, hier leben und arbeiten zu dürfen. Reisegruppen vom anderen Ende der Welt schieben sich durch die Gassen im mittelalterlich anmutenden Bernkastel-Kues, entlang der Bauten aus Römertagen in Trier, besuchen Kelteranlagen aus der Antike. Die Kathedrale in Metz zählt zu den schönsten gotischen Kirchen Frankreichs, der Place Stanislas in Nancy zu den schönsten der Welt. Der Madon fließt in Pont-Saint-Vincent in die Mosel. Er entspringt in Vioménil, wo auch die Saône entspringt, die in die Rhone mündet und mit ihr ins Mittelmeer fließt. Die Mosel mündet in Koblenz in den Rhein, mit ihm in die Nordsee.

In diesem Jahr darf Esch-sur-Alzette Kulturhauptstadt Europas sein. Der namensgebende Fluss von Luxemburgs zweitgrößter Stadt entspringt im französischen Département Meurthe-et-Moselle, durchzieht nordwärts das Großherzogtum Luxemburg. Dort passiert er die Kulturhauptstadt, gräbt sich durch die Landeshauptstadt und mündet bei Ettelbrück in die Sauer. Die aus dem Südosten Belgiens kommende Sauer fließt bei Wasserbillig in die Mosel.

Nach fünf kleinen deutschsprachigen Büchern über die Mosel will ich als Frau eines Winzers mit dieser Internetseite auch die Internationalität der Mosel feiern; via Sozialer Medien ein kleines internationales Netz aus Geheimtipps weben: wo gibt es besondere Weinberge, die köstlichsten Brote, legendäre Weine, das besondere Naturschutzgebiet, die schönsten Dorfkirchen, außergewöhnliche Ausstellungen, wer fertigt die feinsten Törtchen …?

In Vorfreude auf Ihre Geheimtipps
Leiwen/ Mosel im April 2022
Annette Köwerich

PS Mein Französisch ist nicht perfekt; auch nicht mein Englisch. Ich wage es trotzdem. Wer Fehler findet, darf sie gerne behalten oder mir schreiben. Ich freue mich darauf. „Wer, wenn nicht wir? Wann, wenn nicht jetzt?“, Johanna von Orléans/ Jeanne d’Arc, * um 1412 in Domrémy, Lothringen; † 1431 in Rouen). Domrémy liegt an der Maas, 50 Kilometer westlich vom Moselstädtchen Charmes.

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Drei Länder, ein Fluss, unendliche Möglichkeiten.

Über die Autorin

Seit 25 Jahren lebe ich als Frau eines Winzers an der Mosel. Als junge Agrar-Ingenieurin arbeitete ich als Pressereferentin eines Berufsverbandes in Koblenz. Gleich die erste Dienstfahrt führte mich nach Leiwen, wo die Landjugend eine Weltrekord-Polka tanzen wollte. Ein junger Weinbau-Ingenieur führte mich in die geheimnis-

 

volle Welt der Weinbereitung ein. Inzwischen haben unsere drei Töchter zum Studieren das Haus verlassen. Wenn es ein Buch, das ich suche, nicht gibt, arbeite ich daran, dass es es gibt. Als Eifler Bauerntochter bin ich daran gewöhnt, Schwierigkeiten wie Schneeverwehungen aus dem Weg zu räumen.

Über die Autorin

Seit 25 Jahren lebe ich als Frau eines Winzers an der Mosel. Als junge Agrar-Ingenieurin arbeitete ich als Pressereferentin eines Berufsverbandes in Koblenz. Gleich die erste Dienstfahrt führte mich nach Leiwen, wo die Landjugend eine Weltrekord-Polka tanzen wollte. Ein junger Weinbau-Ingenieur führte mich in die geheimnisvolle Welt der Weinbereitung ein.
Inzwischen haben unsere drei Töchter zum Studieren das Haus verlassen. Wenn es ein Buch, das ich suche, nicht gibt, arbeite ich daran, dass es es gibt. Als Eifler Bauerntochter bin ich daran gewöhnt, Schwierigkeiten wie Schneeverwehungen aus dem Weg zu räumen.

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