Brauner Streifenfarn (Asplenim trichomanes)

wächst auf schattigen Mauern und Felsen, wie hier auf der Mauer des früheren Eisenbahn-Viaduktes zwischen Leiwen und Trittenheim, das heute als Fahrradweg genutzt wird. Die Weiden am Flussufer sorgen für Schatten auf der Mauer, die sich hinter dem Sträßchen am Ufer der Mosel erhebt.
Der Braune Streifenfarn kommt im warmen bis kühlen Europa, Nordamerika, Südafrika, im Himalaya … vor. Schon im 1. Jahrhundert schrieben Dioskurides und Plinius der Ältere über verschiedene Heilwirkungen dieses Farnes, Der Botaniker, Arzt und lutherische Prediger Hieronimus Bock widmete sich 1539 in seinem Kräuterbuch der Pflanze, schrieb über „alte weiber“, „vil fantaſei“ und „nacket Jungfraw“ …