Unserer Lieben Frau, Kyllburg
Kyll, Moselzufluss bei Flusskilometer 183 in Trier-Ehrang

Die Kyll ist 128 km lang, hat Quellgewässer in Belgien, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz.
1276 ließ der Trierer Erzbischof Heinrich II. von Finstingen die ehemalige Stiftskirche „zu Ehren der allerseligsten Jungfrau Maria und aller heiligen Jungfrauen“ bauen, zusammen mit einem Kollegiatstift, verbunden mit einem Ablassprivileg. Eine Urkunde aus dem Jahr 1284 nennt den Zisterziensermönch Heinrich als Baumeister. Der Kreuzgang gilt als einer der schönsten zwischen Trier und Maria Laach.

Erzbischof Diether von Nassau inkorporierte dem Stift die Pfarrei Kyllburg und weitere Pfarreien. Balduin von Luxemburg erweiterte 1349 um umliegende Pfarreien. Nach der französischen Eroberung des linken Rheinufers wurde das Stift 1802 säkularisiert. Die ehemalige Stiftskirche wurde Pfarrkirche von Kyllburg.
Rund 900 Einwohner hat die Stadt heute und zählt damit zu den 10 kleinsten Städten Deutschlands. Ihre abwechslungsreiche Geschichte lässt sich an Gebäuden und im Internet nachlesen. (Weitere Infos z.B.: www.schmino.de)

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